Rückblick 2018

Ich werde keine Angst mehr haben, Fehler zu machen!

Oktober-Nobemver 2018

Joy Gerber erzählt von ihrem Einsatz als Englischlehrerin bei den Postulantinnen des Klosters Carmelites of Devine Mercy

"Im Kloster Carmelites of Divine Mercy angekommen, wurde ich der Gruppe junger Frauen, zwischen 16 und 26 Jahre alt, vorgestellt, die ich als Englischlehrerin betreuen würde. 

Da die Zeit noch für eine Lektion ausreichte, sprang ich unverhofft ins kalte Wasser und bestritt meine erste Doppelstunde mit meinen neuen Schülerinnen. Durch einen vielfältigen, humorvollen und bewegten Unterricht erstaunte ich die Schülerinnen, die gutwillig bis begeistert eintauchten. Schwerpunkte für mich waren a) den mündlichen Unterricht fördern, b) die Eigeninitiative der Schülerinnen ermutigen und c) die Angst vor Fehlern dämpfen. Gleichzeitig war mein Ziel, dass die Schülerinnen den Stoff, den sie behandelt hatten, sich aneignen und dabei eine grössere Sicherheit im Umgang mit der englischen Sprache aufbauen. Jeden Tag freute ich mich auf den Unterricht im Kloster! Die jungen Frauen sind aufgeblüht und haben enorme Fortschritte gemacht! Unsere Beziehung ist sehr herzlich geblieben, was natürlich für den Unterricht sehr förderlich war. Neben der reinen Grammatik haben wir gelesen/vorgelesen und Geschichten nacherzählt, kleine Zusammenfassungen geschrieben, gesungen und Dialoge geübt. Als letzte Übung schrieb mir jede Schülerin an meine Schweizeradresse eine Postkarte, die ich ihnen von Zürich aus individuell beantwortete. Hoffentlich sind alle angekommen! Zum Abschluss fragte ich die jungen Damen, was sie von diesem Erlebnis mit mir mitnehmen würden. Eine sagte: Ich werde keine Angst mehr haben, Fehler zu machen. Eine andere: Ich werde mehr Fragen stellen. Das hat mich zutiefst berührt!"

Beratung für Biologischen Landbau

Oktober 2018

Paul Urech, ein Berater für Biologischen Landbau, konnte in seinem ersten Einsatz im Oktober 2018 durch Unterricht und praktische Anleitung von Lehrern und Schülern erste Grundlagen für einen biologischem Landbau schaffen: So wurde z.B. gemeinsam das gesamte Areal aufgeräumt, die Abfallentsorgung organisiert, Kompostanlagen für den Aufbau des Bodens bereitgestellt, Gemüse ausgesät.

Aktion zugunsten von Bethsaida

September 2018

Frau Ursula Garo hat aus am Thunersee gefundenen Schwemmholzästen kreative Dekorationsartikel geschaffen und zugunsten von Bethsaida verkauft. Wir danken Ursula herzlich für ihre wunderbaren Einsatz zugunsten der Projekte von Bethsaida.

Flutkatastrophe in vielen Teilen Keralas nach Jahrhundertmonsun

August 2018

Bericht von Ursula Spühler, zurzeit in einem freiwilligen Einsatz als Englischlehrerin:

Nach anhaltenden heftigen Regenfällen kam es in den vergangenen 2 Wochen in vielen Teilen Keralas zu verheerenden Überschwemmungen. Insbesondere in der Gegend um Kochi im Norden, wo weite Teile der Ebene unter Wasser standen, fanden hunderte Menschen den Tod. In etlichen Tälern traten die Flüsse über die Ufer, nachdem die Schleusen der Reservoirs (zu einem umstrittenen Zeitpunkt) geöffnet werden mussten. «Die Schäden im Bezirk Trivandrum sind deutlich geringer, obwohl auch hier etwa 3’000 Menschen in Notunterkünften untergebracht sind, bis sie wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Es wird eine Weile dauern, bis das Wasser abgelaufen ist, die Häuser gereinigt und getrocknet sind und alles, was verloren ging, ersetzt sein wird. Nachdem sehr viele Textilien und Lebensmittel gesammelt und verteilt wurden, werden jetzt vor allem cleaning agents gewünscht, brooms, bleaching powder etc. Gewarnt wird vor Schlangen, die sich eingenistet haben könnten, und vor ihren Bissen, und auch die Seuchengefahr ist nicht zu unterschätzen». 

Die Studenten der THS (Trivandrum Hotel School) befanden sich zur Zeit der Katastrophe im Praktikum in Kochi, einer der vom Unwetter am stärksten betroffenen Gegend Keralas. «Eins der Hotels brachte zwei Studenten ausserhalb unter. Dort waren sie wegen der Überschwemmungen abgeschnitten und zuerst auch ohne tel. Verbindung. Sie konnten später aber telefonieren und sagen, sie seien nicht in Gefahr, hätten aber wenig zu essen und zu trinken. Es hat sich dann herausgestellt, dass auch das Hotel selber sehr betroffen ist vom Hochwasser und den Betrieb nicht weiterführen kann.» Die betroffenen Studenten konnten inzwischen in einem anderen Hotel ihr Praktikum fortführen.

«In Bethsaida hat immer alles funktioniert, abgesehen von den üblichen Wasserlachen nach heftigem Regen. Wir hatten etliche enorme Schauer, getrieben von heftigem Wind, da war es schnell einmal überall sehr nass.  In der letzten Woche fiel zudem an zwei Tagen der Unterricht an allen Schulen und Colleges im Distrikt Trivandrum total aus, weil der öffentliche Verkehr nicht gewährleistet war.»

 

Über das Animatorinnen-Programm unterstützt Bethsaida die betroffenen Familien in den umliegenden Fischdörfern mit dem Nötigsten. Dafür sind sie auf unsere Solidarität  angewiesen

Vorstandsreise nach BETHSAIDA 2018

Februar 2018

Auch in diesem Jahr hatte wieder ein Teil der Vorstände des Schweizer und des deutschen Fördervereins Gelegenheit, sich in BETHSAIDA für einen Gedankenaustausch über die vergangenen Vereinsaktivitäten zu treffen und gemeinsam die Hilfsprojekte zu besichtigen.

 

Frederick Thomas, Leiter der Ausbildungs- und Sozialprojekte, nahm alle Terminwünsche gerne entgegen und stimmte diese mit seiner Terminplanung und den sozialen und kirchlichen Einrichtungen ab.

 

Eine vertrauensvolle und herzliche Zusammenkunft betätigte das freundschaftliche Verhältnis der beiden Fördervereine.

Hotelmanagement Coaching

Februar - März 2018

Lucia Bleuler, dipl. Hotelière und Image Consultant, bot im 2018 wiederum ihre Dienste im Bethsaida an. Nachdem in mehreren früheren Einsätzen über die letzten 3 Jahre die praktische Arbeit und der Unterricht der Studenten der Hotelfachschule im Zentrum standen, wurde diesmal der Schwerpunkt auf das Coaching der Kaderleute im Hotel und der Lehrer der THS gelegt. Täglich wurden die bereits vorhandenen Einsatzpläne abermals besprochen und evaluiert. Aufbauend auf dem praktisch Gelernten der letzten Einsätze wurden gemeinsam die Abläufe jeden Hotelbereichs genauer unter die Lupe genommen und wenn nötig verbessert. Lucia Bleuler unterstützte den Kochfachlehrer während seinen Kochlektionen mit den Studenten und vermittelte ihm Tipps, wie er dem wichtigen praktischen Teil der Ausbildung mehr Gewicht geben konnte. Ihrem Unterricht zu den Themen Servicefach und Gastfreundschaft folgten die Studenten und Lehrer mit Interesse. 

Biogasanlage in Betrieb

Januar 2018

Im landwirtschaftlichen Bereich hinter der Marion Public School wurde im Januar 2018 eine Biogasanlage errichtet und in Betrieb genommen. Hier wird der Dung aus der Tierhaltung zu Biogas verwertet, der dann in der Küche die Öfen heizt und den Einsatz von Holz als Brennmaterial reduziert. Erneut ein Beispiel wie man in den Hilfsprojekten von BETHSAIDA Nachhaltigkeit lebt und umsetzt.

Die Nonnen des Karmeliter Klosters zusammen mit den Animatorinnen bringen Unterstützung in die Dörfer!

Januar 2018

Die Animatorinnen, jeweils ein bis zwei Frauen aus einem Fischerdorf der Umgebung, sind die Verbindungsglieder zu BETHSAIDA. Sie kennen die Familien in ihren Dörfern, wissen, wo Not herrscht und Unterstützung nötig ist.

Nach dem Unglück verteilen sie zusammen mit den Nonnen Lebensmittel und bringen den Hinterbliebenen Trost und Zuversicht. Die vorwiegend christliche Fischerbevölkerung wertschätzt die Hilfe einer Nonne als geistliche Person besonders und empfindet die Hilfe als Gnade.

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